Gefangen in der Kostenfalle?
05.12.2016 Ausgabe: 8/16

Fernwärme: Die für Abnehmer häufig wenig vorteilhafte Vertragsgestaltung kann ganz schön ins Geld gehen und bietet wenig Auswege. Wie man der Falle trotzdem entkommen kann.

Die aktuelle Situation im Fernwärmemarkt wird von zahlreichen Institutionen, darunter Verbraucherzentrale Bundesverband, der Deutsche Mieterbund und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft, seit langem kritisch betrachtet. Ein deutliches Bild zeichnet die Verbraucherzentrale in einer Pressemitteilung. Unter dem Titel „Fernwärme: Gefangene Kunden eines Monopolmarkts“ heißt es auszugsweise: „Der ­Verbraucherschutz ist im Monopolsektor Fernwärme unzureichend. Der Fernwärmemarkt ist intransparent und Preise sind häufig zu hoch. Analog zum Gas- und Strommarkt bedarf es struktureller Änderungen.“

Ein Grund der Beanstandung sind lange Vertragslaufzeiten und langfristige Vertragsverlängerungen, die Abnehmer dauerhaft an Fernwärmemonopolisten ­binden. Selbst bei Preiserhöhungen oder Änderungen des Tarifsystems während der Vertragslaufzeit können Verbraucher den Anbieter nicht wechseln. Liegt zudem ein Anschluss- und Benutzungszwang vor, ist oft selbst am Ende der Vertragslaufzeit der Umstieg auf andere Heizsysteme ausgeschlossen.

Vielen Verträgen liegen kaum zu überprüfende Eckdaten zugrunde.

Hinzu kommt die Preisgestaltung: In ca. 50 Prozent aller mit Fernwärme versorgten Objekte ist der sog. Anschlusswert und damit die Grundgebühr zu hoch angesetzt, mit der Folge zu hoher Gesamtkosten. Dies bleibt oft unbemerkt. Spezielles Know-how ist ­erforderlich, denn der Festlegung realistischer Anschlusswerte liegt die geltende Norm-Außentemperatur der DIN EN 12831 zugrunde. Verwalter tun sich bis dato schwer, die den Versorgungsverträgen für ihre Objekte zugrunde liegenden Eckdaten auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Abhilfe schafft die genaue Analyse der Liegenschaftsdaten.

Um der Kostenfalle zu entkommen, muss aber der Nachweis erbracht werden, dass diese Daten nicht ­stimmen. Dazu gehören die Messung des Wärmeverbrauchs in der Liegenschaft, die Überprüfung des vom Versorger angesetzten und die Ermittlung des realistischen Anschlusswertes. Auch wenn mittlerweile neue Baumaterialien eingesetzt wurden, beispielsweise als Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, oder sich das Nutzerverhalten geändert hat, muss dies berücksichtigt werden. Aus einer solchen Analyse auf Basis einer Checkliste kann sich ein deutliches Einsparpotenzial ergeben, die Versorgung mit Fernwärme ­deutlich optimiert werden. Dazu bedarf es allerdings eines patentierten Verfahrens. Der Kölner Energieversorger inteligy GmbH wendet es neuerdings an und bietet Verwaltungen sowie gewerblichen und kommunalen Kunden damit den Service der Optimierung von Fernwärmeanschlüssen.

Schritte zur Optimierung

Auf Basis einer Checkliste wertet inteligy kostenlos das mögliche Einsparpotenzial aus und erstellt ein Angebot für die Eigentümer bzw. die Hausverwaltung. Wird eine Optimierung gewünscht, übernimmt inteligy die Verhandlung mit dem Fernwärmeversorger sowie die Abrechnung der bestehenden Lieferstellen. inteligy liefert seinen Kunden somit nicht nur Gas und Strom, sondern bietet als einziger Versorger bundesweit zusätzlich als Dienstleistung die Optimierung von Fernwärmeanschlüssen an.
Weitere Informationen: Fabian Mentenich, fm@inteligy.de, Tel.: 0221/292148-90

Foto: © Alex Yeung / Shutterstock.com


Schlagworte:
Kostenkontrolle,Vertragsoptimierung,Anschlusswert

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