Vermietung & ­Verkauf
12.10.2018 Ausgabe: 7/18

In der Objektvermarktung zahlt es sich aus, auf digitale ­Lösungen und kompetente Partner zu setzen.

Das jüngst veröffentlichte DDIV-Branchenbarometer 2018 weist aus, dass Immobilienverwaltungen verstärkt auch die Rolle des Objektvermarkters übernehmen. Vor allem mit der Suche nach neuen Mietern, aber auch mit Verkäufen werden sie von Eigentümern immer häufiger betraut. Wie aber nehmen sich Verwaltungsunternehmen dieser teils für sie neuen Aufgabe an? Es kann sich durchaus lohnen, auch in diesem Bereich auf digitale Lösungen und entsprechende Anbieter zu setzen, um Vermittlungsprozesse effizient zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Wird mein Angebot gesehen?

Ob ein inseriertes Objekt die gewünschte Aufmerksamkeit weckt, oder eben nicht, das lässt sich digitalisiert problemlos messen. Immobilienplattformen und digitale Maklerdienste ermitteln über Indikatoren wie Seitenabrufe und Klickzahl die Leistung von Online-Angeboten. Liegen die gemessenen Werte unter den Erwartungen, kann nachgebessert werden, etwa indem Texte und Fotos optimiert werden. Digitale Maklerdienste machen diese Leistungsmessungen und die da­raufhin erfolgten Maßnahmen für ihre Auftraggeber transparent. Bei Maklaro beispielsweise sind sie im Online-Cockpit einsehbar.

Was bekomme ich für meine Provision?

Werden wie bei Maklaro beispielsweise Zahlen zu Kontaktaufnahmen, den zu Besichtigungen eingeladenen Interessenten und den Zugriffen auf Objektunterlagen direkt nach Besichtigungen einsehbar, können alle Beteiligten nachvollziehen, für welche Maßnahmen die Provision erhoben wird und mit welchem Erfolg sie umgesetzt werden. Die Analyse dieser Daten dient zudem der Prozessoptimierung.

Warum auf Partner setzen?

Eins ist klar: Die fortschreitende Digitalisierung setzt viele Unternehmen unter Druck. Gerade in Immobilienverwaltungen lassen sich nun aber nicht alle Prozesse auf einmal optimieren. In Zeiten von Big Data und zunehmender Vernetzung ist es Erfolg versprechender, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren und darüber hinaus auf strategische Partner zu setzen, die das eigene Leistungsportfolio sinnvoll ergänzen. Die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Software programmiert man in der Regel auch nicht selbst. Und auch die gängige Zusammenarbeit mit einem Steuerberater macht deutlich, dass solche Kooperationen durchaus auf den Unternehmenserfolg einzahlen. Warum also nicht auch die Vermarktung von Immobilien jemandem übertragen, der sich darauf spezialisiert hat? Dies zu entscheiden, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen. Letztlich lohnt sich eine solche Zusammenarbeiten aber. Makler und Verwaltung können eine Partnerschaft eingehen, bei der durch Verzicht auf Innenprovisionen weder für die Verwaltung noch für deren Kunden Kosten entstehen. Es können sogar Spielräume geschaffen werden, durch die die Verwaltung mitverdient. Im Verkaufsfall kann die Maklerprovision mit dieser geteilt werden. Nicht zuletzt die Kunden würden von einer solchen Konstellation profitieren: Zur Erfüllung ihres Verkaufswunsches haben Verwaltungen einen kompetenten Partner an der Hand, der die zeitraubende Aufgabe ohne Zusatzkosten übernimmt, während sich ihr Verwalter uneingeschränkt seinen eigentlichen ­Tätigkeiten widmen kann.

Foto: Tsyhun / Shutterstock.com


Schlagworte:
Vermittlungsprozess,Prozessoptimierung,Maklerdienste

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